„Mein Kind ist doch nicht dumm – aber in der Schule läuft es einfach nicht." Diesen Satz höre ich in meiner Praxis häufig. Von Müttern und Vätern, die hilflos zusehen, wie ihr Kind sich abmüht, wie die Noten schlechter werden, wie das Selbstvertrauen bröckelt. Und die ahnen: Da steckt mehr dahinter.
Meistens haben sie recht.
Lernschwierigkeiten sind keine Frage der Intelligenz. Ein Kind mit Legasthenie, Dyskalkulie oder chronischen Konzentrationsproblemen ist nicht weniger klug als seine Mitschüler – aber sein Gehirn verarbeitet bestimmte Informationen anders. Oft liegt eine sogenannte Gehirnintegrationsstörung vor: Die beiden Gehirnhälften arbeiten nicht optimal zusammen, was das Lesen, Schreiben, Rechnen oder die Konzentration erheblich erschweren kann.
Dazu kommen häufig emotionale Faktoren: Versagensängste, Schulstress, Druck von zu Hause – all das hinterlässt Spuren im Nervensystem und verstärkt die Blockaden. Ein Teufelskreis entsteht.
In der kinesiologischen Arbeit mit Kindern nutze ich den Muskeltest, um herauszufinden, wo genau die Blockaden liegen: Handelt es sich um eine Gehirnintegrationsschwäche? Gibt es emotionale Stressmuster rund ums Lernen, ums Versagen, um die Schule? Spielen Ernährung oder Schlaf eine Rolle?
Der Muskeltest funktioniert auch bei Kindern sehr zuverlässig – und Kinder sind oft fasziniert davon. Sie erleben ihren Körper als ehrlichen Kommunikationspartner, der keine Ausreden kennt. Das allein kann bereits heilsam sein.
Auf Basis des Muskeltests wähle ich individuelle Korrekturtechniken aus: Akupressurpunkte, gezielte Bewegungsübungen, emotionale Entlastungstechniken oder Ernährungshinweise.
Brain Gym ist ein von Dr. Paul Dennison entwickeltes Bewegungsprogramm, das die Zusammenarbeit beider Gehirnhälften gezielt fördert. Ich habe die vollständige Brain Gym-Ausbildung (Kurse 1 und 2) absolviert und setze diese Methode regelmäßig in der Arbeit mit lernenden Kindern ein.
Die Übungen sind einfach, machen Spaß – und wirken erstaunlich schnell. Bestimmte Bewegungsabläufe aktivieren gezielt die Verknüpfung zwischen linker und rechter Gehirnhälfte, zwischen vorderem und hinterem Gehirnbereich. Was sich zunächst wie Spielen anfühlt, schafft auf neuraler Ebene neue Verbindungen.
Eltern berichten oft, dass ihre Kinder nach einer Behandlungsserie ruhiger, konzentrierter und selbstsicherer wirken – und dass das Lernen deutlich leichter fällt.
Als ausgebildete Touch-for-Health-Praktikerin (Kurse 1–4) ergänze ich die kinesiologische Arbeit mit gezielten Muskelbalancierungen. Das Grundprinzip: Bestimmte Muskeln sind mit Organen, Meridianen und emotionalen Zuständen verknüpft. Wenn ein Muskel „schwach" testet, kann das auf energetische oder emotionale Blockaden hinweisen, die das Lernen beeinträchtigen.
Durch sanfte Korrekturen – Akupressurpunkte, Lymphmassage, Aufstellungsübungen – wird das System wieder ins Gleichgewicht gebracht.
Je früher, desto besser – aber es ist nie zu spät. Ich arbeite mit Kindern ab dem Grundschulalter bis hin zu Jugendlichen in der Oberstufe. Besonders häufige Anlässe sind:
Beim ersten Termin nehme ich mir immer ausreichend Zeit für ein Gespräch – mit den Eltern und, soweit möglich, mit dem Kind selbst. Ich erkläre jeden Schritt verständlich, das Kind darf jederzeit stoppen oder Fragen stellen.
Nach der Sitzung gibt es häufig kleine Hausaufgaben: einfache Brain-Gym-Übungen, die das Kind täglich (oft nur 5 Minuten) selbst durchführen kann. Das stärkt die Eigenverantwortung und macht die Therapie für Kinder greifbar.
Wie viele Sitzungen nötig sind, lässt sich nicht pauschal sagen. Viele Familien berichten schon nach 3–5 Sitzungen von spürbaren Veränderungen. Einige kommen regelmäßig, um das Kind durch kritische Schulphasen (Probezeit, Wechsel, Prüfungen) zu begleiten.
Ich begleite Kinder und Familien in Butzbach und der Wetterau. Sprechen Sie mich gerne an – ein erstes Gespräch ist kostenlos und unverbindlich.