„Ich bräuchte eigentlich psychologische Unterstützung – aber die Wartezeit beträgt sechs Monate." Diesen Satz höre ich immer wieder. Von Menschen, die gerade in einer schwierigen Phase stecken, die sich erschöpft, überfordert oder einfach nicht mehr wie sie selbst fühlen. Und die dann feststellen: Das System, das ihnen helfen soll, lässt sie warten.
Dabei ist gerade Warten das Letzte, was man braucht, wenn es einem nicht gut geht.
In Deutschland beträgt die durchschnittliche Wartezeit auf einen kassenärztlichen Psychotherapieplatz zwischen drei und sechs Monaten – manchmal länger. In dieser Zeit verändert sich die Situation selten zum Besseren. Stress akkumuliert sich, Schlaf verschlechtert sich, Beziehungen leiden. Was anfangs vielleicht noch handhabbar war, wächst sich zu etwas Größerem aus.
Dabei haben viele Menschen gar keine schwere psychische Erkrankung – sie brauchen jemanden, der zuhört, der begleitet, der hilfreiche Werkzeuge mitgibt. Dafür muss man kein kassenärztlicher Psychotherapeut sein.
Als staatlich zugelassene Heilpraktikerin für Psychotherapie bin ich berechtigt, psychotherapeutische Behandlungen eigenverantwortlich durchzuführen. Das bedeutet: Ich darf psychische und seelische Belastungen professionell begleiten – ohne Rezept, ohne Überweisung, ohne Warteliste.
Was ich nicht bin: ein Ersatz für Psychiatrie oder ärztliche Psychotherapie bei schweren Erkrankungen wie Schizophrenie, schweren Depressionen oder akuten Psychosen. Bei solchen Anzeichen verweise ich klar an entsprechende Fachstellen. Doch für die große Mehrheit der Menschen, die einfach Unterstützung in schwierigen Lebensphasen suchen, bin ich eine echte Alternative – oder eine wertvolle Ergänzung.
Die Menschen, die meine Praxis aufsuchen, sind so unterschiedlich wie das Leben selbst. Was sie verbindet: Sie haben das Gefühl, dass irgendetwas aus dem Gleichgewicht geraten ist. Häufige Anlässe sind:
Was meine Arbeit von einem klassischen Gespräch unterscheidet: Ich kombiniere das Gespräch mit körperbasierten und energetischen Methoden. Denn Seele und Körper sind keine getrennten Einheiten. Emotionale Belastungen hinterlassen Spuren im Nervensystem, in der Muskulatur, in den Energiebahnen des Körpers.
Zu meinem Methodenrepertoire gehören unter anderem:
Was dabei entsteht, ist kein starres Therapieprogramm – sondern ein individueller Weg, der sich an Ihrer Situation orientiert.
Am Anfang steht immer ein Gespräch. Ich möchte verstehen, was Sie bewegt, was Sie belastet, was Sie sich wünschen. Ohne Formulare, ohne Diagnosezwang, ohne das Gefühl, in eine Schublade gesteckt zu werden.
Dann schauen wir gemeinsam, welche Methoden Ihnen helfen könnten. Manche Menschen kommen zwei- oder dreimal und haben schon deutliche Entlastung. Andere begleite ich über einen längeren Zeitraum durch eine schwierigere Phase. Es gibt kein „richtig" oder „falsch" – es gibt das, was Ihnen gut tut.
Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich. Ich nehme mir Zeit für Sie – nicht fünfzig Minuten nach Uhr, sondern so lange, wie es braucht.
Ehrlichkeit ist mir wichtig: Bei schweren psychischen Erkrankungen, akuten Krisen oder Suizidgedanken bin ich nicht die richtige erste Anlaufstelle. In solchen Situationen gehört man in die Hände von Psychiatern, ärztlichen Psychotherapeuten oder in eine Klinik. Das sage ich klar – und helfe dabei, den richtigen Weg zu finden.
Aber für die vielen Menschen, die irgendwo zwischen „Es geht mir nicht gut" und „Ich brauche stationäre Behandlung" stehen – für die bin ich da. Und das ist, wie ich aus Erfahrung weiß, eine sehr große Gruppe.
Ich begleite Menschen in Butzbach und der Wetterau bei seelischen Belastungen, Stress und Lebensveränderungen. Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich.